Internet in Spanien


Jeder Zweite der heutzutage in den Urlaub fährt, möchte auch in der schönsten Zeit des Jahres auf das Surfen im Internet und das Lesen und Beantworten der Emails nicht verzichten. Es gibt immer mehr Möglichkeiten in der Fremde Online zu gehen. Zum einen kann man sein eigenes Notebook, Netbook oder internetfähiges Handy mitnehmen und in Spanien einen Internetzugang nützen. Zum anderen kann man natürlich auch mit einem fremden Computer in einem Hotel oder Internetcafe ins Netz gehen.

Aber Vorsicht: Ohne Risiko ist leider keine dieser Altenativen. Man sollte sich vorher genau über die verschiedenen Risiken, wie beispielsweise Diebstahl der eigenen Bankdaten, Kreditkartendaten oder Passwörter, informieren. Auch die Preise können sehr hoch sein, bis zu einigen Euro pro Megabayte z.B. beim sogenannten Datenroaming. Ein Megabyte kann aber im Extremfall in weniger als einer Sekunde bei einem schnellen Download verbraucht sein!
Die Liste weiterer Risiken ist lang!

Mit dem eigenen Laptop oder Handy in Spanien ins Internet

Internet über WLAN: WLAN gibt es in Spanien in sehr vielen Cafes. Manchmal informiert darüber ein Hinweisschild oder Aufkleber im Eingangsbereich. Ebenso findet man in vielen Hotels ein WLAN-Netz. In manchen Städten wie Benidorm stellt die Stadtverwaltung kostenlose WLAN-Zugänge im Zentrum oder in Parks zur Verfügung. In Cafes ist das kabellose Sufen in der Mehrzahl kostenlos - in den Hotel in manchen kostenlos, in manchen gebührenpflichtig. Die Preisspanne ist riesig - ich habe schon Preise in Hotels von (falls nicht ganz kostenlos) 3 Euro pro Woche bis 16 Euro pro Stunde gesehen. Wenn man den Internetzugang braucht, sollte man sich im Idealfall informieren bevor man das Hotel bucht. Wichtig: WLAN ist ein deutscher Begriff, der in Spanien oft nicht verstanden wird. International und in Spanien heisst die Technik meines Wissens WIFI oder Wireless Internet.

Internet über Mobilfunknetz in Spanien: Hat man ein interfähiges Handy, einen sogenannten Surf-Stick am Laptop (oder ein Netbook mit einer vergleichbaren bereits eingebauten Technik) kann man im Urlaub in Spanien über das Handynetz online gehen. Der Vorteil ist natürlich, dass man ortsunabhängig fast überall ins Internet gehen kann. Die spanischen Netzte sind gut ausgebaut und funktionieren in den Städten (und meist auch auf dem Land) fast überall. Aber hier ist allergrößte Vorsicht geboten!!! Die Tarife können (müssen aber nicht) unglaublich teuer sein, in der Presse und im Fernsehen habe ich schon mehrere Berichte gesehen, dass Kunden nach dem Urlaub von Rechnungen von mehreren Tausend Euro überrascht wurden. Also nur empfehlenswert für Leute, die sich mit der Technik und den Preisen hundertprozentig auskennen.

Mit dem fremden Computer ins Internet

Internetcafes gibts in Spanien, insbesondere in Touristenregionen, wie Sand am Meer. Die Preise sind sehr unterschiedlich, die Mehrzahl ist günstig. Oft werden die billigeren Internetcafes von afrikanischen Einwanderern betrieben. Ähnlich wie in Deutschland kann man in vielen solcher Internet- und Callshops in Spanien auch günstig telefonieren. Die meisten Shops, welche auf grossen Werbetafeln vor dem Laden Preise zum Telefonieren in verschiedene Ländern anbieten, bieten auch Internetzugänge an. Der Preis für die Benützung eines Computer kann im billigsten Fall (z.B. bei großer Konkurrenz vor Ort) 1 Euro pro Stunde betragen, in der Regel sind aber 2-3 Euro pro Stunde üblich - manche versuchen auch mit Tarifen von 10 Euro pro Stunde und mehr Touristen abzuzocken. Seinen eigenen Laptop in ein Internetcafe in Spanien mitzubringen ist eher unüblich, häufig findet sich jedoch eine Lösung wie man ihn anschließen kann (in der Regel per Kabel). In manchen Internetcafes gibt es Bonuskarten (manchmal hat dies auch einen anderen Name) . Diese gelten zum Beispiel für 5 oder 10 Stunden surfen innerhalb von einem Monat oder einem unbegrenzten Zeitraum im selben Internetcafe. Die Preise pro Stunde ist damit deutlich niedriger. Viele Besucher der Internetcafes in Spanien surfen nicht im Netz, sondern spielen wilde Online-Games, was ganz schön laut sein kann - vor allem wenn es Gruppen von Kindern oder Jugendlichen sind.

 

Stand der Infos: 2009. Wie für alle Inhalte dieser Website übernehme ich natürlich keine Haftung für Fehler, falsche Infos oder anderes.

 

 

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