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Spanien-Reiseinfos.de |
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Spanien ist das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Das Land liegt in der Liste der beliebtesten Reiseländer der Welt an zweiter Stelle. Es kommen jedes Jahr mehr Urlauber ins Land als Spanien Einwohner hat - etwa 65 Millionen pro Jahr. Viele kommen wegen der Sonne, den Stränden und den angenehmen Temperaturen. Auch niedrige Preise, die voll entwickelte touristische Infrastruktur, die Ähnlichkeit der Kultur zum Heimatland und günstige Flugpreise ziehen die Touristen an. Ebenso kommen zahlreiche Kultururlauber, die Wanderurlauber und Menschen auf Sprachreisen nach Spanien, auch wenn die Sonnenhungrigen und Badeurlauber die deutliche Mehrheit bilden. Die beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen in Spanien liegen am Meer. Viele fahren in Orte, welche nur oder überwiegend aus touristischen Einrichtungen bestehen. Die größten davon liegen auf Mallorca, auf den Kanarischen Inseln sowie an der Mittelmeerküste, wie zum Beispiel an der Costa Brava, der Costa Blanca oder der Costa del Sol. Ebenso sind Städtereisen nach Madrid, Barcelona oder Sevilla sehr beliebt.
Spanien hat etwa 46 Millionen Einwohner (etwa 45% weniger als Deutschland) und 500 Millionen Quadratkilometer Landesfläche (etwa 40% mehr als Deutschland). Spanien als also deutlich dünner besiedelt als Mitteleuropa. Dies gilt allerdings nicht unbedingt für die Küstenregionen und die Inseln, sondern viel mehr für das Landesinnere.
Spanien hat in den letzten Jahrzehnten einen Wirtschaftsboom erlebt und ist nun ein reiches Land, fast vergleichbar mit Deutschland. Dienstleistungen wie der Tourismus sind in Spanien ein weitaus größerer Wirtschaftfaktor als in den nördlicheren europäischen Ländern. Politsch gilt Spanien als stabile Demokratie und als ein eher soziales und liberales Land. Die Einkommens- und Entwicklungsunterschiede sind ziemlich groß. Als reich (und auch für den Touristen etwas teurer) gelten die nordöstlichen Landesteile wie Katalonien, das Baskenland, Mallorca und Ibiza und auch Madrid. Weitaus ärmer sind der Süden von Spanien (z.B. Andalusien oder Extremadura). Eine der größten Probleme des Landes ist die regional sehr hohe Arbeitslosigkeit, welche in einigen Provinzen 20% der Einwohner betrifft. Spanien erfreut sich eines hoher Beliebtheit bei Einwandern. Schätzungsweise eine halbe Million Deutsche und eine halbe Million Briten wohnen permanent im Land. Hinzu kommen je etwa 1 Million Immigranten aus Nordafrika (vor allem aus Marokko) und Osteuropa (vor allem aus Rumänien) sowie mehrere Millionen aus Lateinamerika. In einigen Regionen wie an der Costa Blanca sind ganze Städte deutsch geprägt. Eine Bratwurst bekommt man wie eine Paella an fast jeder Ecke, es gibt sogar regionale deutsche Zeitungen.
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